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Prägnant und engagiert: eine Verteidigung des Islam gegen den Extremismus
Der Islam ist zwischen die Fronten geraten. Auf der einen Seite befindet sich die Angst des Westens vor einer ihm fremd erscheinenden Religion, auf der anderen Seite gehen extremistische Islamisten und Terroristen in Stellung. Was dabei in Vergessenheit geraten ist, ist die lange Geschichte des Islams, und die Tatsache, dass es den einen Islam gar nicht gibt. Auch in dieser Religion gibt es wichtige, bis heute andauernde Traditionen und Strömungen, die für eine pluralistische, tolerante Gesellschaft eintreten!
Ed Hussain bietet mit seinem Sachbuch nicht nur einen Überblick über den Islam in Geschichte, Politik und Gesellschaft und über die Glaubensgrundlagen der Muslime: Er enthüllt den Islam in all seinen Facetten und in seiner ganzen Komplexität.


– von der Vorherrschaft des Islams zum Aufstieg des Westens und dem Verlust des muslimischen Selbstbewusstseins
– Wie nehmen Muslime sich selbst wahr und wie praktizieren sie ihre Religion?
– Politische Krisen in der islamischen Welt: Warum steht das Haus des Islam in Flammen?
– Plädoyer für eine Erneuerung des traditionellen Islam und ein Appell an moderate Muslime, mehr Einfluss zu nehmen
Von der Buchstabengläubigkeit zur Toleranz: Wie kann die Zukunft des Islam aussehen
Ed Hussain kennt alle Seiten. Einst war er ein radikaler Islamist. Seit seinem Ausstieg aus der islamistischen Szene berät er mit seinem anti-extremistischen Think-Tank «Quilliam Foundation» Regierungen und Politiker. Mit seinem Buch warnt der Autor und Journalist eindringlich vor den Gefahren, die von der saudischen Ideologie und einer einseitigen, extremen Auslegung des Korans ausgehen.
Von seiner Innensicht als Moslem können alle profitieren: Westen und arabische Welt, Christen und Muslime, Schiiten und Sunniten – für ein tolerantes Miteinander und eine friedliche Zukunft!

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Das Stuttgarter Bohnenviertel, jenes einst als verrucht verschriene Quartier, ist zu einem der Lieblingsplätze für viele Stuttgarter geworden: Vor allem im Sommer weht hier ein südländisches Flair. Restauratoren arbeiten im Freien, Schreiner haben ihre Werkstatttüren offen und lassen den würzigen Geruch von frisch gesägtem Holz auf die Straße ziehen. Die vielen kleinen Läden haben offene Türen, und manchmal trägt jemand auf einem kleinen Tablett Capuccino oder ein Glas Wein durch die Straße. Und das alles kaum einen Steinwurf vom hektischen Treiben in Stuttgarts Mitte entfernt.
Dieses Buch bietet einen charmanten Streifzug durch das älteste Viertel Stuttgarts, ergründet Geschichte und Geschichten, findet alles außerhalb des Mainstreams – «von ällem ebbes». Die Autorin führt uns zu Hexen und kauzigen Typen, lässt Alteingesessene und Neue erzählen und gibt Tipps, wo es etwas Besonderes zu entdecken und erleben gibt. Und auch Wolfgang Schorlaus Kommissar Dengler verrät dabei seine liebsten Bohnenviertel-Tipps. Mehr als ein Ausflugsführer. Und durchaus als solcher nutzbar.

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Seit über 2000 Jahren sind die Menschen auf der Suche nach Antwort – auf die eine, alles bestimmende Frage: Woher kommt das alles? Immer wieder gelangen wir zu der schmerzhaften Erkenntnis, dass die Wahrheit über das, was »die Welt im Innersten zusammenhält« trotz jahrzehntelangen Studierens im Verborgenen bleibt. Zahlreiche Schöpfungsmythen dienten den Menschen in Ur- und Vorzeit als Erklärung unserer Welt. In der Zwischenzeit ist viel passiert, die Wissenschaften entwickeln sich rasant, unser Wissen über die Welt ist beeindruckend. Nähern wir uns endlich dem Ziel? Kurt Bangert gibt allgemeinverständlich und umfassend Einblick in unsere zahlreichen Erklärungsversuche der Welt: von vorwissenschaftlichen Schöpfungsmythen der Vorzeit über den Big Bang bis zur »Theorie von allem«.

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Ihm war es in die Wiege gelegt, dereinst Europa zu beherrschen: Napoléon François Joseph Charles Bonaparte (1811-1832), einziger legitimer Sohn Napoleons I. und Enkel des Habsburger Kaisers Franz I. Doch stattdessen starb er einsam und seines französischen Namens beraubt als Gefangener Metternichs in Wien, wo er als Franz, Herzog von Reichstadt, in der Kapuzinergruft beigesetzt wurde. Günter Müchler beschreibt das tragische Leben des unbekannten Napoleon, des Kaisersohns, der nicht herrschen durfte, der von der romantischen Legende zum schönen, unglücklichen Prinzen verklärt wurde, als Parabel auf den Beginn unserer Moderne. Zerrieben zwischen Revolution und Restauration war der ›aiglon‹, der kleine Adler, zum Scheitern verdammt. Mit dieser Biographie gelingt Müchler ein Panorama Europas am Beginn des 19. Jahrhunderts, das seine Gestalt noch nicht gefunden hatte.

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Er ist wieder da: Karl Marx. Sein »Kapital« wird wieder gelesen. Innerhalb und außerhalb der Universitäten. So tief gespalten ist unsere Gesellschaft, dass sie wieder nach fundamentalen Antworten auf die Ungerechtigkeit sucht. Nicht nur in Büchern, sondern auch in der Politik. Was lange Zeit von der Auseinandersetzung mit dem Philosophen und Ökonomen Marx, dem überragenden Denker verdeckt blieb: Karl Marx war selbst Politiker: Über 18 Jahre führte er als Vorsitzender die internationale Bewegung der Arbeiter und war in der Kölner Kommunalpolitik tätig. War er nicht nur der Prophet vom Untergang des Kapitalismus, sondern auch derjenige, der half, den Weg durch die Spaltungen des 19. Jahrhunderts zu bahnen? Wolfgang Schieder, Mitbegründer der Sozialgeschichte in Deutschland, zeigt, wie Marx sich die Umsetzung seiner politischen Vorstellungen dachte und aktiv die Verhältnisse seiner Zeit zu gestalten versuchte. Der große Historiker öffnet so die Tür zu einem anderen Karl Marx.

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Zarin Katharina alias Sophia von Anhalt-Zerbst erhielt als einzige Herrscherin der Geschichte den Beinamen ›die Große‹. Unter der Regentschaft der temperamentvollen deutschen Fürstentochter erlebte das Zarenreich seine Glanzzeit. Dabei war sie nur eine von vielen bemerkenswerten Persönlichkeiten auf dem Thron. Schon der Ruf des ersten Zaren, Ivans des Schrecklichen, drang bis an die westeuropäischen Höfe. Er war eine zwiespältige Figur, jähzornig, rachsüchtig und doch verletzlich und sensibel. Seine Nachfolger bauten über Jahrhunderte die Macht des Reiches immer weiter aus. Alle Zaren regierten im ständigen Spannungsfeld zwischen Reformen, ohne die der Staat nicht überleben konnte, und der Tradition, in der ihre Herrschaft verankert war – eine Belastung, der das Reich jahrhundertelang standhielt. Erst 1918 endete mit dem Massaker an den Romanows endgültig die Ära der Zaren.

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Wendepunkte der Geschichte – alle Hintergründe und Fakten 711 n. Chr.: Die Straße von Gibraltar wird für einfallende muslimische Truppen zum Eingangstor nach Spanien. Nachdem die Westgoten von Tariq bin Ziyad geschlagen werden, ist die islamische Eroberung der Iberischen Halbinsel nicht mehr aufzuhalten. Manchmal verändern wenige Minuten, eine einzige Entscheidung, ein kurzer Impuls oder ein perfekter Plan den Lauf der Geschichte. Die Eilmeldungen der Nachrichtenagenturen überschlagen sich – sofern Ticker und Korrespondenten schon erfunden sind. Für so entscheidende Ereignisse wie den Mord an Caesar hätte jeder Fernsehsender sein Programm unterbrochen. Mit einem szenischen Einstieg, unterhaltsamen Texten, Karten, Hintergrundinformationen und Schaubildern gehen die Bände der Reihe »Wendepunkte der Geschichte« den historischen Ereignissen auf den Grund. Der journalistische Stil spricht vor allem ein jüngeres Publikum an.

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Wie ein Lauffeuer ging die Nachricht von Napoleons Landung bei Antibes am 1. März 1815 durch Frankreich. Der Mann, der immer alles auf eine Karte setzte, wollte es nach seiner Absetzung nochmals wissen. Die Massen strömten ihm zu, und siegreich zog er erneut in Paris ein. Balzac bemerkte dazu später schwärmerisch: »Hatte es vor ihm jemanden gegeben, der ein Reich nur dadurch eroberte, dass er seinen Hut zeigte?« Napoleons »Invasion eines Landes durch einen Mann« (Chateaubriand) ist in der Geschichte singulär. Günter Müchler erzählt die dramatische Geschichte der ›100 Tage‹, von der Vorgeschichte, der ersten Abdankung Napoleons in Fontainebleau 1814, bis zur endgültigen Verbannung auf Sankt Helena. Es ist für ganz Frankreich – und für den Rest Europas – ein kurzes Zeitfenster extremster Anspannung, eine Episode, die erst den Grundstein legte für den Napoleon-Kult. Denn mit den 100 Tagen endet endgültig das Ancien régime und eine neue Epoche bricht an.

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Am 26. Juni 1813 trafen sich im Palais Marcolini in Dresden die großen Kontrahenten Napoleon und Metternich zu einer achtstündigen Unterredung. Nach der Katastrophe in Russland steht für den Kaiser alles auf dem Spiel: Ausgleich mit Österreich oder aber Aufstand Europas und sein Untergang? Napoleon bleibt dem Gesetz des Eroberers treu. Ausmanövriert von Metternich weicht er keinen Schritt von seinen Ansprüchen zurück – keine vier Monate später bricht sein europäisches Großreich in der Völkerschlacht bei Leipzig zusammen. Günter Müchler beschreibt diese historische Konfrontation von Tatmensch und Diplomat, neuer Zeit ancien régime spannend wie ein Drama. Er zeichnet den unterschiedlichen Lebensweg der beiden Gegenspieler bis 1813 nach. Und er schildert anschaulich die Ereignisse zwischen dem Untergang der Grande Armee im Winter 1812 in Russland und der Leipziger Entscheidungsschlacht im Herbst 1813. Eine Begegnung, in der sich Geschichte verdichtet, wird zu einer großen historischen Erzählung.

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Vor rund 50 Jahren beendete die ›Ära Brandt‹ den Kalten Krieg; in der Ostpolitik der sozial-liberalen Koalition unter Willy Brandt wurde Kommunikation anstelle von Konfrontation zum handlungsleitenden Imperativ im Umgang mit dem kommunistischen Block. Die Annäherung zwischen Ost und West glich einer Gratwanderung, bei der es viele Interessen zu berücksichtigen galt: Vorbehalte aus Washington und den europäischen Staaten mussten durch die Bundesregierung ausgeräumt werden. Die Sowjetunion wollte durch die verbesserten Beziehungen den Status Quo zementieren und ließ keine Veränderung des politischen Systems zu. Innenpolitisch war der neue Kurs höchst umstritten. Analysestark und sensibel beschreibt Gottfried Niedhart die zeitgenössischen Wahrnehmungen und Ideen. Welche Handlungsspielräume hatte die Bundesregierung zwischen 1969 und 1974? Niedhart eröffnet einen innovativen Blick auf die Außenpolitik in der zweiten Formationsphase der Bundesrepublik. Ein Modell für Außenpolitik heute?