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Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren: Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.
"Ich wünschte, wir hätten den ganzen Sommer über Ferien!" rief Angelika Langenbach enthusiastisch aus und rannte den anderen Kindern voran die Freitreppe hinab. «Wer zuerst am Spielplatz ist!» «Das ist unfair, Angelika. Du bist eher losgelaufen!» schrie ihre zehnjährige Schwester Viktoria, genannt Vicky. Sie beeilte sich, Angelika einzuholen, aber sie schaffte es nicht. Empört sah sie, daß die fünfjährige Heidi Holsten an ihr vorbeijagte. «Schneller rennen, Vicky!» rief Heidi, ohne im Laufen innezuhalten. «Wie die Wilden!» Schwester Regine lachte, als auch noch die übrigen Bewohner des Kindersheims Sophienlust an ihr und dem Hausmädchen vorbeirannten. Die beiden Frauen standen oben auf der Treppe, neben dem Portal. Das Hausmädchen Lena sah den Kindern nach und meinte dann schmunzelnd: «Plötzlich ist es so ruhig hier.» «Jetzt haben Sie wenigstens entsprechende Ruhe, um mit Ulla den Großputz zu erledigen», erwiderte Schwester Regine, eine hübsche junge Frau von neunundzwanzig Jahren. «Hoffen wir es», sagte Lena. «Wenn wir Glück haben, bleibt die Bande ein paar Stunden an der frischen Luft.» Sie blickte zum Himmel empor.

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Sie mögen mich nicht!, dachte Chris. Sie mögen mich alle nicht, und ich mag sie auch nicht! Mit der Fußspitze schleuderte er einen Kieselstein von sich. Dabei schielte er hinüber zum Spielplatz, auf dem sich die Kinder von Sophienlust jetzt im Kreis aufstellten. Sie begannen ein neues Spiel. Als ein Mädchen nach ihm rief, schaute Chris in die andere Richtung. «Er hört uns doch», sagte Henrik. «Warum antwortet er nicht?» Pünktchen schaute zu dem Jungen auf der Parkbank. "Soll ich einmal hinlaufen? «Wozu?» «Um zu fragen, ob er mitspielen will.» Pünktchen trat aus dem Kreis. Irgendwie tat ihr der Neue leid. «Aber mach nicht so viele Faxen mit ihm», rief Henrik ihr nach. «Entweder will er mitspielen – oder er will nicht.» Pünktchen lief über den Rasen.

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Drei Wochen Urlaub! Drei Wochen, auf die sich Eric Peters schon seit Monaten gefreut hatte. Endlich war es so weit. In einer Stunde würde er das Schiff verlassen, auf dem er als Erster Offizier arbeitete. Es war ein deutsches Passagierschiff, das diesmal ohne ihn auslaufen würde. Eric Peters war mit seinen Gedanken schon in Frankfurt bei seiner Frau und seiner Tochter. Eine knappe Stunde später ging er von Bord. Ein Taxi brachte ihn zum Hamburger Hauptbahnhof, wo er im letzten Moment den Intercity-Zug nach Frankfurt erreichte. Von dem Augenblick an dachte er nur noch an seine Tochter und seine Frau, aber eigentlich mehr an seine Tochter. Doris wurde in diesem Sommer vier Jahre alt. Eric zog ein Foto aus seiner Brieftasche. Doris mit einer Puppe im Arm auf seinem Schoß. Süß sah sie aus in ihrer roten Latzhose, mit dem kurz geschnittenen Haar und dem ernsten Gesicht. Senta hatte das Bild aufgenommen. Bei dem Gedanken an seine Frau überschattete sich Erics Gesicht. Ich bin neugierig, worüber sie sich diesmal beschweren wird, dachte er. Er wusste, Senta war nie zufrieden. Vor fünf Jahren, kurz nach der Hochzeit, war er ihr zu arm gewesen. Jetzt verdiente er genug, um ihre kostspieligen Wünsche zu erfüllen, hatte aber zu wenig Zeit für sie. Über irgendetwas beschwerte sich Senta immer.

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Es war noch früh am Nachmittag und ein kühler Apriltag. Ein etwa fünfjähriger Junge kam von der Bushaltestelle her die Straße herauf. Immer wieder musste er stehen bleiben, weil ihm die Last auf dem Arm zu schwer wurde. Er trug einen dunkelbraunen, fast schwarzen Dackel auf dem Arm, dem er von Zeit zu Zeit etwas zuflüsterte. Als das Tierheim Waldi & Co. in Sicht kam, ging er langsamer und wechselte schließlich auf die andere Straßenseite hinüber. Dann blieb er stehen. «Ich kann nicht lesen, was auf dem Schild steht», sagte er zu seinem Hund, der seinen Kopf an die Schulter des Jungen gelegt und die Augen geschlossen hatte. Hilflos stand Teddy Rosar da. Da sah er einen älteren Mann die Straße heraufkommen, der ein Fahrrad schob und recht freundlich aussah. Teddy trat zu ihm. «Entschuldigung», sagte er schüchtern. Der Mann blieb stehen. «Ja?» «Ich wollte nur etwas fragen.» Teddy nahm seinen Hund schnell auf den linken Arm und deutete mit dem rechten über die Straße. «Können Sie mir vielleicht sagen, was auf dem Schild dort drüben steht?» Neugierig blickte der Mann von dem Jungen zu dem Tierheim.

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