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mit Beulen, Hautausschlag und Hautflecken umgehen. 57 Es ging da drum, klarzukriegen, was okay ist und was nicht. Ihr solltet unterscheiden können, was ‚unrein‘ ist und was ‚rein‘. Diese Gesetze gingen über die fiese ansteckende Hautkrankheit ‚Aussatz‘ und Schimmel.“

      Was man machen soll, wenn Männer „unrein“ sind

      15 3Mo 1 Gott hatte noch ne Ansage für Mose und Aaron. 2 „Sagt den Israeliten Folgendes: Wenn bei einem Mann etwas Ekliges, Flüssiges aus seinem Penis kommt, was kein Urin oder Sperma ist, dann ist das Dreck, und er wird dadurch ‚unrein‘. Er ist krank. 3 Ist jetzt total egal, ob das Zeug klebrig ist oder wie Wasser. Er ist dann einfach nicht in Ordnung. 4 Dadurch werden auch alle Sachen, wo er drauf gelegen oder gesessen hat, dreckig, also ‚unrein‘. 5 Wenn jemand aus Versehen sein Bettlaken, wo das Zeug drauf ist, berührt, muss er sofort unter die Dusche. Auch seine Klamotten müssen in die Wäsche. Der Typ ist dann für den Rest des Tages nicht mehr sauber für Gott, er ist ‚unrein‘. 6 Falls sich jemand auf den Stuhl setzt, wo der Kranke vorher gesessen hat, soll er sofort seine Hose waschen gehen. Danach soll er auch mal anständig duschen. Er ist dann auch für den Rest des Tages ‚unrein‘. 7 Wer den Kranken umarmt oder auch so mal berührt, muss seine Klamotten sofort in die Wäsche schmeißen. Er soll duschen gehen und sich für den Rest des Tages zurückziehen, er ist ‚unrein‘. 8 Dasselbe muss auch passieren, wenn der Kranke eine Person anspuckt. 9 Jeder Fahrrad- oder Mopedsattel, überall, wo der jetzt drauf gesessen hat, ist verdreckt, er ist ‚unrein‘. 10 Und wenn jetzt jemand etwas berührt, wo der drauf gesessen hat, dann ist der auch für den Rest des Tages ‚unrein‘. 11 Jeder, der von dem Kranken berührt wird, wenn der sich nicht vorher die Flossen gewaschen hat, wird für den Rest des Tages ‚unrein‘ sein. Für alle gilt, dass sie dann erst mal anständig duschen sollen und für den Rest des Tages ‚unrein‘ sind. 12 Wenn derjenige, der krank ist, einen Teller anfasst, dann muss man den sofort zerdeppern und in den Müll schmeißen. Wenn er jetzt Plastikgeschirr anfasst, dann soll das in die Spüle. 13 Falls der Typ dann wieder gesund wird und keine eklige Flüssigkeit aus seinem Penis mehr kommt, soll er noch sieben Tage warten. Danach soll er seine Klamotten in die Wäsche schmeißen und sich anständig kalt duschen. Jetzt ist er wieder okay, er ist ‚rein‘. 14 Am achten Tag muss er dann irgendwelche Tauben nehmen und sie Gott schenken. Dazu bringt die zum Eingang vom besonderen Zelt, wo man Gott begegnen kann, und gibt sie dem Priester. 15 Der macht dann mit denen zwei Opferrituale. Das eine, das man macht, wenn jemand aus Versehen Mist gebaut hat, und das andere als Abfackelopfer, das man komplett verbrennt. Damit macht er die Sachen, die zwischen Gott und dem Kranken standen, wieder gut. 16 Wenn ein Mann nachts im Schlaf einen Samenerguss hat, dann sollte er morgens erst mal anständig duschen. Für den Rest des Tages ist er dann auch ‚unrein‘. 17 Alles, wo was von dem Samen drangekommen ist, muss gewaschen werden. Also das Bettlaken und der Schlafanzug und so. Die Sachen sind dann auch für den Rest des Tages ‚unrein‘. 18 Kommt der Mann jetzt mal beim Schmusen mit seiner Braut zu früh oder hat er einfach beim Petting einen Samenerguss, soll er sich erst mal anständig duschen. Seine Frau auch. Beide sind für den Rest des Tages ‚unrein‘.“

      Was man machen soll, wenn Frauen „unrein“ sind

      19 „Wenn eine Frau ihre Tage hat, ist sie für sieben Tage speziell dreckig, sie gilt als ‚unrein‘. Und jeder, der sie in der Zeit anfasst, ist auch für den Rest des Tages ‚unrein‘. 20 Das gilt auch für alles, wo sie in der Zeit drauf gesessen oder gelegen hat. 21 Falls jemand mal ihr Bettzeug anfasst, muss er seine Klamotten waschen und erst mal duschen gehen. Für den Rest des Tages ist er ‚unrein‘. 22 Wer die Sachen berührt, wo sie drauf gesessen hat, muss auch erst mal seine Klamotten waschen gehen. Dann soll er auch anständig duschen und sich für den Rest des Tages zurückziehen, er ist ‚unrein‘. 23 Auch wenn jemand irgendwas von dem Bett anfasst, auf dem sie gesessen oder gelegen hat, ist für den Rest des Tages ‚unrein‘. 24 Wenn ein Mann in dieser Zeit mit ihr Sex hat, wird er auch für sieben Tage ‚unrein‘. Und das gilt dann auch für jedes Bett, auf dem er in der Zeit liegt. 25 Wenn die Tage von der Frau länger als sieben Tage dauern oder wenn sie sogar außerhalb der Tage plötzlich einen Ausfluss hat, der nicht gleich wieder weggeht, dann ist sie genauso dreckig, sie ist ‚unrein‘. 26 Wie gesagt: Jedes Bett, in dem sie pennt, und jeder Stuhl, auf dem sie sitzt, wird dreckig, er ist dann ‚unrein‘. 27 Wer die Sachen von ihr berührt, wird auch ‚unrein‘. Er muss seine Klamotten waschen und duschen gehen. Für den Rest des Tages bleibt der auch ‚unrein‘. 28 Wenn sie jetzt einen Ausfluss hat, der von einer Krankheit kommt, dann wartet man, nachdem es ihr wieder gutgeht, sieben Tage lang. Dann ist sie wieder okay, sie ist ‚rein‘. 29 Am achten Tag soll sie zwei kleine Tauben oder zwei normale Tauben zum Priester bringen. 30 Der Priester macht dann beim besonderen Zelt mit der einen so ein Opferritual, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat. Das andere wird als Abfackelopfer komplett verbrannt. Wenn er das gemacht hat, ist zwischen Gott und der Frau wieder alles in Ordnung.“ 31 Am Ende meinte Gott dann noch zu Mose und Aaron: „Ihr müsst euren Leuten das echt beibringen, dass sie diese Hygenievorschriften wichtig nehmen! Wenn einer von ihnen in mein Zelt kommt, was ja direkt bei ihnen steht, dann werden sie sterben, weil sie meine Hütte damit verdrecken. 32 Das sind jetzt die Gesetze für einen Mann oder eine Frau, bei denen komische Flüssigkeiten aus dem Penis oder der Scheide rauskommen. Von diesem Zeug wird man erst mal dreckig, sie machen ‚unrein‘. 33 Und das sind die Regeln für Frauen, wenn sie ihre Tage haben oder sonst etwas aus ihnen rauskommt, und dafür, wie ein Mann oder eine Frau damit umgehen müssen, wenn sie in dem Zustand miteinander geschlafen haben.“

      Das Ritual im alleroberheiligen Bereich vom besonderen Zelt

      16 3Mo 1 Nach dem Tod der beiden Söhne vom Aaron redete Gott mit Mose noch mal über die Sache. Die beiden waren ja gestorben, weil sie sich nicht an die Regeln für das Opfer gehalten hatten. 2 Er sagte ihm: „Erklär das bitte deinem Bruder Aaron, dass es nicht egal ist, wann man in den ganz besonders krassen, alleroberheiligen Bereich im Zelt gehen darf und wann nicht. Man kann nicht einfach so hinter den Vorhang gehen, wo die Kiste mit den Gesetzen steht. Das kann tödlich sein. Weißt du, genau da, über dem Deckel von der Kiste, da will ich immer ganz besonders heftig anwesend sein! 3 Ich sag jetzt mal, wie Aaron in den besonderen Bereich gehen soll. Er bringt erst mal einen jungen Stier und ein männliches Schaf mit zum besonderen Zelt, die er für Opferrituale braucht, die er nachher für sich durchzieht. 4 Dann soll er sich mit seinem ganz besonderen Priesteranzug stylen, der aus Baumwolle gemacht worden ist. Er soll eine gute Hose anziehen, mit Gürtel und so. Dazu die Mütze. Vorher soll er aber noch mal anständig duschen und erst dann die Klamotten anziehen. 5 Dann soll er sich von der Gemeinschaft der Israeliten zwei männliche Ziegen und ein männliches Schaf geben lassen. Die sind für Opferrituale, die er nachher für die Israeliten durchzieht. 6 Für sich selber hat Aaron ja einen Stier mitgebracht, den er nachher für seinen eigenen Mist opfert, für sich und seine Familie, damit sie das ganze Ding vor Gott wieder klarkriegen. 7 Er soll aber erst mal die beiden männlichen Ziegenböcke nehmen und mit denen vor den Eingang vom besonderen Zelt gehen. 8 Durch Würfeln soll er dann rausbekommen, welchen von den beiden er für mich nehmen soll. Der andere muss dann zum Teufel. 9 Der eine Ziegenbock, der ausgewürfelt wurde, wird nachher geopfert. Damit wird vor Gott dann wieder alles okay. 10 Der andere Ziegenbock soll aber am Leben bleiben. Der wird nachher symbolisch mit dem ganzen Mist beladen werden, den die Leute verzapft haben, und dann in die Wüste getrieben, er wird sozusagen zum Teufel geschickt. 11 Dann soll Aaron den Stier schlachten, den er selbst mitgebracht hat, und mit ihm das Opferritual durchziehen, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat. Damit wird der ganze Mist in Ordnung gebracht, den er und seine Familie gebaut haben. Nachdem er das Tier geschlachtet hat, 12 nimmt er eine Pfanne voller glühender Grillkohle, die von dem Opfertisch, dem Altar vor dem Zelt, kommt. Dazu kommt noch eine Handvoll Räucherstäbchen. Damit geht er dann zum allerderbsten,

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