Аннотация

Piesport in den Jahren 1506 bis 1508.
Ein kleiner friedlicher Ort an der Mosel. Hauptort eines großen Landkapitels im damaligen Erzbistum Trier. Die Einwohner sind glücklich und zufrieden, gehen ihrer Arbeit in den Weinbergen, den Feldern und Gärten nach. Stöhnen manchmal unter der Abgabenlast an die Grundherren, ertragen aber in Geduld die Last des Alltags.
Der Piesporter Wein, das Aushängeschild des Ortes, ist sehr begehrt, so dass viele Grundherren hier Besitz haben: Kurfürsten, Erzbischöfe, Grafen, Klöster und angesehene Bürger aus der nahen Stadt Trier. All haben ihre Vertreter als Meier und Hofleute im Ort
Feste werden gefeiert, Märkte abgehalten, Kinder werden geboren und alte Leute sterben wie überall auf der Welt. Nichts deutet auf eine nahe Katastrophe hin, die sich langsam einschleicht und deren Tragweite und Folgen erst erkannt werden, als es bereits zu spät ist: auswärtige Zirkusleute schleppen die Pest ein! Keiner glaubt daran. Alle wähnen die Pest in Europa ausgerottet. Ein Wettlauf mit dem «Schwarzen Tod» beginnt, doch dieser kann nur verloren gehen.
Ein kleiner Trost bleibt – die Hilfsbereitschaft. Und die Nächstenliebe.
Hierüber berichtet dieser Roman.

Аннотация

Piesport in den Jahren 1775 bis 1780.
Der heilige Erzengel Michael war seit ewigen Zeiten der Schutzpatron der Pfarrei Piesport. Ihm war auch die erste Pfarrkirche geweiht, die in halber Bergeshöhe in den Weinbergen stand. Auch der Friedhof des Ortes befand sich dort. Doch der Weg hinauf war beschwerlich, sodass sich der Mittelpunkt des kirchlichen Geschehens immer mehr in den Ort verlagerte und nur noch zu bestimmten Anlassen dort die Messen gelesen wurden. Dadurch wurde dieses Gotteshaus immer mehr vernachlässigt und verkam, sodass die Kirche bei der Pfarrvisitation 1775 interdiziert, also für die weitere Verwendung wegen Baufälligkeit gesperrt wurde. So wurde dann der Plan gefasst, unten im Ort eine neue Kirche zu bauen.
Wie es dazu kam und wie der Bau verlief und mit welchen Schwierigkeiten man zu kämpfen hatte, und welche Rolle der Piesporter Wein dabei einnahm, darüber berichtet dieser Roman.