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Neben seinen Roman ist Heinrich Mann ebenfalls bekannt für seine Novellen, die ihm immer wichtig waren, und mit denen er seine Karriere als Schriftsteller auch nachhaltig untermauert hat. In diesem Sammelband finden sich die Werke:
Die Tote Der Bruder Die Verjagten Die Ehrgeizige Der Vater

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Heinrich Mann erzählt die Lebensgeschichte des Diederich Heßling von dessen Kindheit bis hin zur vorletzten Jahrhundertwende. Das Buch ist eine kraftvolle Satire in einem Roman epischen Ausmaßes mit einem durchgängigen, eindringlichen Thema, das sich schließlich zu einer These aufbaut. Die zahllosen Episoden und Charaktere sind alle mit dem einen Zweck, diese These zu erhellen, zusammengestellt worden. Doch obwohl der Autor sich offensichtlich in erster Linie als Pamphletist oder Prophet sieht – er entlarvt das imperialistische Deutschland wie kaum ein anderer Schriftsteller – , ist er ein Künstler von Rang, wenn auch manchmal etwas gedankenlos, wie der späte Tolstoi. Die Charaktere sind mit leichter Kompetenz gehandhabt, die Handlung bewegt sich überzeugend, und viele der Szenen sind so lebendig konzipiert wie die des Sommertages, wenn «die Schwalben schwammen im Himmel wie in trägem Wasser.»

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Heinrich Manns «Die Armen» zeigt Kapital und Arbeit im natürlichen Widerstreit. Den Kapitalisten gibt der Papierfabrikant Heßling, den Arbeiter ein kräftiges und waches Individuum namens Balrich. Normale Kampfstimmung. Balrich will sich und seine Angehörigen dorthin setzen, wo Heßling sitzt – unerreichbar auf Villa « Höhe». Aufruhr und Gewalt vermeidend, dringt er zum Abitur vor, vervollständigt seine Bildung, seinen Intellekt, dreht seine Weltanschauung nach dem Wind, der von dorther bläst, wohin er möchte. Aber bis er reif geworden ist, um mit behandschuhter Löwentatze auszuholen, hat er die verloren, die er mit seinem Erlösungswerk emporbringen wollte: mehr denn je türmen sich Schmutz und niedere Gesinnung um seine fortschreitende Lauterkeit. Nun wird der Revolutionär zum Zweifler und Kritiker seiner eigenen Forderungen . Mit dem Geist sog er das Gift der Verneinung in sich und jetzt schlägt ihn die Waffe, mit der er dem Jahrhundert an den Leib wollte. Die Erkenntnis, dass Oben und Unten einander würdig ergänzen und sich vom Aufschwung und von der Opferung einer Menschenseele nicht um ihr Gleichmaß würden bringen lassen, macht Balrich überdrüssig seines Spiels. Mit der ihm innewohnenden Entschlossenheit kehrt er in den Schoss einer verlassenen Geliebten zurück und belastet sich neuerdings mit einer Armut. die ihn ehedem als aufgezwungene Lebensform bedrückte, jetzt als freigewählter Schmerzensweg verklärt. Das Kapital hat gesiegt – äußerlich. Die Arbeit hat gesiegt – innerlich , geistig .

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Einer der bekanntesten Romane Heinrich Manns spielt in einer italienischen Kleinstadt, in der es noch die – vermeintlich – heile Welt gibt. Aber dann kommt eine Komödiantengesellschaft in die Stadt und verändert das Leben und die Einwohner nachhaltig. Alles ändert sich, und am Schluss endet dieses «Alles» in einer menschlichen Katastrophe.

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Eine kleine, italienische Stadt gerät aus den Fugen, als sie von einer illustren Theatergruppe heimgesucht wird, denn diese zieht in ihrem Spiel lustvoll und gnadenlos den Schleier von Bürgerlichkeit hinfort."Die Kleine Stadt ist mir von meinen Romanen der liebste …" (H. Mann)Null Papier Verlag

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Heinrich Manns Werk aus dem Jahre 1905, eine seiner wohl bekanntesten Schöpfungen, wurde noch berühmter durch seine Verfilmung unter dem Namen «Der blaue Engel». Das Buch ist im Wesentlichen eine Studie über die starke sexuelle Anziehungskraft einer billigen Nachtclub-Darstellerin nicht nur für Jugendliche, sondern mehr noch für ihren Professor, der in ihre Fänge gerät, bis er, ein ehemals sadistischer Schullehrer, von ihr völlig ruiniert wird.

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Die Heldin des Romans, Lola, Tochter einer Brasilianerin und eines Deutschen, schwankt zwischen den «Rassen», zwischen zwei Geliebten, zwischen dem Mystiker und dem einfach Sinnlichen. Den Sinnlichen heiratet sie, zum Schluss ist der Mystiker besser gestellt. Zum Schluss des Romans, wohlgemerkt. Nicht zum Abschluss ihres langen Schwankens. Denn der Dichter hat uns die Gründe ihrer Heirat, ihrer südlichen Zuneigung und zugleich ihres nördlichen Intellekts so eindringlich und unvergessen vorgeführt, daß wir uns Lolas Schwanken nicht anders als lebenslänglich vorstellen können. Ewig wird sie hilflos und zwischen den «Rassen» stehen, beide begreifen, beide lieben, von beiden abgestoßen werden, einsam sein. «Zwischen den Rassen» ist eines der besten Bücher Heinrich Manns. Neben der Heldin, die so greifbar dargestellt ist, dass man über sie wie über eine im Leben Beobachtete gern weitersinnt, bringt der Aufbau noch zahllose Episoden, Nebenpersonen, Städte, und bleibt trotzdem schlank und überschaubar.

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Heinrich Manns kurze Stücke über die beiden Damen Mnais und Ginevra. Während Mnais, die Statue, dem Knaben, der nachts zu ihr kommt, von ihrem Schicksal als Hirtin erzählt, hält die Ginevra, die vom Tode aufersteht, um endlich den Geliebten, der sie bisher verschmäht hatte, zu finden, einen Monolog,

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Mit «Flöten und Dolche» betitelte Heinrich Mann 1905 diese Sammlung aus vier Novellen. Enthalten sind «Pippo Spano», das umfangreichste Werk, dessen Titelheld, der Schriftsteller Mario, sein wollte wie sein Vorbild, der Türkenbezwinger Pippo Spano, «Fulvia», die in Rom sterben möchte wie ihr Gemahl Claudio, der «Drei-Minuten-Roman», und die Erzählung «Der Gang vors Tor.»

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Heinrich Manns Roman aus dem Jahr 1900 ist nicht nur eine bitterböse Abrechnung mit dem damaligen Wilhelminismus, sondern vor allem dem Berliner Bürgertum, dem hier ein nicht sehr vorteilhafter Spiegel vorgehalten wird. Da passt es auch sehr gut, dass die Hauptfigur, der minder begabte, aber umso mehr von sich eingenommene Möchtegern-Schriftsteller Andreas Zumsee, schnell lernt, dass Hochmut vor dem Fall kommt ....