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[i]utb 1512

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      [iii]

      Umberto Eco

      Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt

      Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften

      Ins Deutsche übersetzt von Walter Schick

      14. Auflage der deutschen Ausgabe

      [iv]

      © für die deutschsprachige Ausgabe 2010

      Facultas Verlags- und Buchhandels AG

      facultas Universitätsverlag, Stolberggasse 26, 1050 Wien, Österreich

      Originaltitel: Come si fa una tesi di laurea

      © LA NAVE DI TESEO EDITORE SRL

      Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und der

      Verbreitung sowie der Übersetzung, sind vorbehalten.

      Bibliografische Information Der Deutschen Nationalbibliothek

      Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der

      Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

       www.facultas.at

      Einbandgestaltung: Altelier Reichert, Stuttgart

      Satz: Gottemeyer, Rot

      Druck: CPI – Ebner & Spiegel, Ulm

      Printed in Germany

      ISBN 978-3-8252-5377-6

      e-ISBN 978-3-8385-5377-1

      epub 978-3-8463-5377-6

      Vorworte des Übersetzers

      Vorwort zur ersten Auflage

      Umberto Ecos »Come si fa una Tesi di Laurea« hat in den zehn Jahren seit seinem ersten Erscheinen in Italien schon viele Auflagen erlebt und vielen Studenten geholfen, die Hürde der dort für den Universitätsabschluß allgemein notwendigen Promotion zu nehmen. Der Erfolg des Buches hält an. Das allein wäre allerdings noch kein Grund, es auch ins Deutsche zu übersetzen. Denn sicher ist es in erster Linie auf italienische Verhältnisse zugeschnitten, und seine Ratschläge lassen sich vom deutschen Leser nicht so unmittelbar umsetzen wie vom italienischen. (An eine Übersetzung in andere Sprachen war ursprünglich nicht gedacht. Gleichwohl liegen inzwischen Übersetzungen in mehreren Sprachen vor.) Unter drei Aspekten verdient das Buch auch unser Interesse und gerade das Interesse eines Studenten, der eine wissenschaftliche Abschlußarbeit vor sich hat.

      Es ist zum ersten eine erfrischend unkonventionelle Handreichung (den Ausdruck Lehrbuch würde Eco selbst sicher zurückweisen) für das wissenschaftliche Arbeiten, mit vielen allgemeingültigen Ratschlägen und praktischen Anregungen. Der Anfänger wie der, der schon Erfahrung mit der wissenschaftlichen Arbeit hat, wird es nicht zuletzt wegen der vielen Beispiele aus den unterschiedlichsten Bereichen mit Gewinn, streckenweise mit Spannung lesen. Auch wo Eco in die Rolle des Studenten schlüpft, kann er ja den Meister nicht verleugnen.

      Das Buch erlaubt zum zweiten einen Blick in die bei uns weithin unbekannte italienische Universitätswelt aus einer besonders interessanten Perspektive, und es stellt insofern auch [vi] ein kulturgeschichtliches Dokument dar. Der zusätzliche Blick in die »Werkstatt« Ecos kommt hinzu; denn Beziehungen zu anderen Werken Ecos werden nicht nur durch jenen Abbé Vallet hergestellt, der im vorliegenden Buch wie in »Der Name der Rose« eine Rolle spielt.

      Und schließlich steht das Buch für eine wissenschaftliche Arbeitsweise, die angesichts des Übergreifens neuer Techniken der Dokumentation und des Schreibens auch auf diesem Bereich in Gefahr geraten könnte. Insofern könnte es als Mahnung verstanden werden, bewährte Arbeitsweisen nicht leichtfertig über Bord zu werfen und das Neue darauf zu prüfen, ob es sich mit den Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens verträgt.

      Die Übersetzung konnte und sollte nichts daran ändern, daß das Buch auf italienische Verhältnisse zugeschnitten ist und daß die meisten Beispiele den Arbeitsgebieten Ecos entstammen. Vom Leser wird also ein weiterer, »sachlicher« Übersetzungsschritt erwartet: er muß feststellen, was die Aussagen für unsere wissenschaftlichen Verhältnisse und für sein Fach bedeuten. Insbesondere sollten die mehr technischen Hinweise (etwa zur Zitierweise) im Hinblick auf das bei uns Übliche und Geforderte kritisch gelesen werden.

      »Bearbeitet« wurde unter zwei Aspekten: Weggelassen oder ersetzt wurden Angaben, die für den deutschen Leser unter keinem Aspekt interessant gewesen wären (etwa zum Leihverkehr zwischen italienischen Bibliotheken oder über die Akzentsetzung im Italienischen). Ferner werden Namen und Begriffe, die dem italienischen Leser, nicht aber dem deutschen vertraut sind, in einem Anhang erläutert, soweit das für das Verständnis nützlich erscheint. Die entsprechenden Ausdrücke wurden durch * gekennzeichnet. Das ausführliche und geradezu spannende Kapitel über die Materialsuche in der Bibliothek von Alessandria mit seiner Vielzahl von Namen und Begriffen wurde dagegen ohne Erläuterungen übersetzt, weil es hier auf das Wie und weniger auf das Was ankommt. Anmerkungen des Übersetzers im Text oder Übersetzungen italienischer Titel sind in eckige Klammern gesetzt.

      [vii] Ein letztes: seinem Titel nach hat das Buch die »Tesi di Laurea« zum Gegenstand. Diese hat im deutschen Universitätssystem keine unmittelbare Entsprechung. Darum wurde in der Übersetzung meist der neutralere Ausdruck (wissenschaftliche) »Abschlußarbeit« gewählt – auch um die Spannweite jener Formen wissenschaftlicher Arbeiten zu kennzeichnen, auf die die Ratschläge des Buches anwendbar sind. Gelegentlich wurden allerdings auch andere Ausdrücke (Arbeit, Doktorarbeit) verwendet.

      Beibehalten wurde Ecos Anrede der Leser mit »ihr«; diese vertrauliche Form ist an der italienischen Universität auch im persönlichen Umgang mit ratsuchenden Studenten denkbar. Auch wenn das in Deutschland weniger vorstellbar ist, hätte ein Übergang zum »Sie« den kameradschaftlichen Ton, der das Buch kennzeichnet, verfälscht.

      Frau Glorianna Bisognin und Frau Christiane Loskant haben die Übersetzung kritisch durchgesehen und viele wertvolle Anregungen eingebracht. Ihnen bin ich zu großem Dank verpflichtet.

      Walter Schick

      Auch mit Übersetzungen hat es zuweilen eine eigenartige Bewandtnis. Die hier vorliegende des Buches von Umberto Eco, die der ersten Auflage zugrundeliegt, basiert, einschließlich des Vorworts, auf

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