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Drei Männer, zwei Familien und ein unverhofftes Wiedersehen Das Weiße Ross ist ein gut laufendes Restaurant an der Route Nationale, in dem sich die unterschiedlichsten Gäste tummeln. Hier treffen ein verschlagener Wirt, ein aufrichtiger Familienvater auf Durchreise und ein unangenehmer Nachtwächter aufeinander. Als Monsieur Arbelet beim Kartenspiel über die Stränge schlägt, muss ich der Nachtwächter um das entstandene Malheur kümmern. Und der stellt sich als Onkel Félix heraus: Ein unangenehmer Verwandter, den die Arbelets so schnell nicht wieder loswerden. Schließlich spitzen sich die Ereignisse im Weißen Ross zu – denn auch der Wirt ist ein Mann von unberechenbarem Wesen.

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Eine Frau kehrt zurück in ihre Heimat – und erfindet sich neu Jeanne ist mit einundzwanzig aus dem Elternhaus gezogen, hat mit ihrem Mann die Welt bereist und wünscht sich nun einen ruhigen Lebensabend. Doch der Zeitpunkt der Rückkehr in ihren Heimatort ist alles andere als glücklich gewählt: Ihr Bruder hat sich just kurz vor ihrem Eintreffen am Dachboden seines Hauses erhängt. Jeanne übernimmt in der Familie das Ruder und findet so alles andere als die ersehnte Ruhe – aber eine neue Aufgabe. Ein besonderer Simenon, der positiv stimmt.

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Steve lebt zwischen zwei Welten, doch er weiß, wohin er will: ganz nach oben. Heimatlos pendelt Steve Adams, Sohn einer französischen Serviererin und eines britischen Marineoffiziers, zwischen den Welten. Großgezogen von seinen Tanten, in den Ferien beim Vater in London und als Schüler im Internat, ist er doch immer nur zu Besuch und will nirgends so recht dazugehören. Steve wird zu einem stillen Beobachter der Leben der anderen, und er lernt sich anzupassen, um voranzukommen. Aus dem armen Botenjungen wird bald ein gerissener Hoteldieb – der kein Mittel scheut, um in die höchsten Kreise zu gelangen. Doch was wird aus einem Menschen, der nirgends Wurzeln treibt? Ein großer Roman über einen getriebenen Mann und die Frage der Zugehörigkeit.

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Vater, Sohn und eine gefährliche Leidenschaft An einem stürmischen Novemberabend sitzt Familie Le Cloanec in ihrer Villa am Rand von Paris zusammen. Aber gemütlich wird es nicht, denn die Mutter ist unberechenbare Alkoholikerin, der biedere Vater versteckt sich hinter seiner Arbeit und eine angespannte Stille beherrscht die Tage in der Villa. Tochter Laure und Sohn Olivier nutzen jede sich bietende Gelegenheit, der häuslichen Enge zu entfliehen. Mitten in dieser Familie wirkt das neue spanische Dienstmädchen wie eine Urgewalt. Hals über Kopf verliebt sich Olivier in Manuela, doch schon bald ist ihr auch der Vater verfallen. Misstrauisch behalten die zwei Frauen das Geschehen genau im Blick. Dann ist Manuela eines Tages plötzlich verschwunden und Laure hegt einen schrecklichen Verdacht.   Ein spannender Roman und das Psychogramm einer französischen Familie.

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Fallstellen junger Liebe Monsieur Grandvalet duldet die Beziehung seiner geliebten Tochter zu dem unsteten Émile nicht, aber nach einer Drohung zündet Émile das Haus der Grandvalets an und flüchtet nach Paris. Bald holt er Juliette nach und sie hinterlässt ihren Eltern nur einen beunruhigenden Brief. Doch in Paris schlägt rasch die Realität zu, das Leben ist hart und schnell schleichen sich die Zweifel in die junge Beziehung ein. Ein spannender Roman des noch jungen Simenon.

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Ein unverhofftes Erbe sorgt für Aufregung Der Nebel hängt über dem Hafen, als der neunzehnjährige Gilles in La Rochelle an Land gebracht wird. Wenig bindet ihn an diesen Ort, doch an diesem 1. November kehrt er als Vollwaise in die Heimat seiner Eltern zurück. Gilles kennt hier niemanden und doch wird ihm die Aufmerksamkeit der gesamten Hafenstadt zuteil. Was er noch nicht weiß: Ein vielversprechendes Erbe erwartet ihn, das allerdings an merkwürdige Bedingungen geknüpft ist. Der junge Mann muss sein unstetes Leben umkrempeln und schnell erwachsen werden. Zum Glück findet er bald Unterstützung in Colette.

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Der angesehene Hutmacher Léon Labbé und der kleine Schneider Kachoudas. Viel haben die beiden nicht gemein, auch wenn sie in der Rue du Minage, einer Geschäftsstraße in der Hafenstadt La Rochelle, dicht beieinander leben und arbeiten. Nur durch einen Zufall findet der Schneider heraus, dass es der Hutmacher ist, der seit Wochen die Stadt in Angst und Schrecken versetzt: In fünf verregneten Nächten hat er, scheinbar wahllos, fünf Frauen ermordet. Die ausgesetzte Belohnung würde dem Schneider einige Sorgen nehmen, aber er weiß, dass man ihm, dem Einwanderer, nicht glauben wird. Und während sein Schweigen ihn zum Komplizen macht, schlägt der Mörder erneut zu. Der Stoff um die komplizierte Beziehung zwischen einem Mörder und seinem Nachbarn ließ Simenon nicht los, er behandelte ihn zunächst in zwei Erzählungen und erst dann in Romanform. Die Erzählung «Der kleine Schneider und der Hutmacher», die Simenon 1947, ein Jahr vor dem Roman, geschrieben hat, findet sich im Anhang dieser Ausgabe.

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ZEIT FÜR MICH – ZEIT FÜR SIMENON Ein paar Tage früher als seine Familie beendet Justin Calmar den Sommerurlaub in Venedig, um nach Paris zu seiner Arbeit zurückzukehren. Auf der langen Zugfahrt sucht ein Mitreisender auffällig seine Nähe, und Calmar lässt sich, ohne es recht zu wollen, in ein Gespräch verwickeln. Schließlich willigt er sogar in die Bitte des Fremden ein, bei seinem längeren Umstieg in Lausanne einer Frau einen Koffer zu überbringen. Doch als Calmar bei deren Wohnung ankommt, fängt der Schrecken an: Er findet Arlette Staub tot vor, erschlagen. Überstürzt flieht Calmar, ohne die Polizei zu verständigen – denn wer soll ihm schon glauben, dass er nur zufällig in die Geschichte hineingeraten ist und mit dem Mord nichts zu tun hat? Als Calmar, zurück in Paris, feststellt, dass der Koffer ein Vermögen in Dollar und Pfund enthält, wird seine Lage umso brisanter …