Аннотация

Die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Während anfangs noch im Vordergrund stand, die Klopftechniken zu entmystifizieren, rückten allmählich die Besonderheiten und Vorzüge von sog. bifokal-multisensorischen Methoden in den Mittelpunkt. Energetische Wirkhypothesen wurden von neurobiologischen Erklärungen abgelöst und die neue Technik zunehmend mit psychodynamischem, hypnotherapeutischem, systemischem und verhaltenstherapeutischem Wissen kombiniert. Der «Aktionsradius» von PEP erweiterte sich gleichzeitig auf zusätzliche Anwendungsbereiche in Therapie, Beratung und Coaching. Mit ähnlicher Geschwindigkeit entwickelte sich PEP von der Zusatztechnik zur vollständigen Methode weiter, die auch bei komplexen Herausforderungen Wirkung zeigt, etwa bei Traumafolgestörungen, Depressionen, in der Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapie oder in der Medizin. Michael Bohne hat das «Klopfen mit PEP» einer gründlichen Revision unterzogen und beschreibt hier den aktuellen Stand der Methode. Neben den eingesetzten Techniken – Big-Five-Lösungsblockaden, Kognitions-Kongruenz-Test (KKT) und Selbstwerttraining – widmet er sich auch der therapeutischen Beziehung als entscheidendem Faktor für das Gelingen von Therapie, Coaching und Beratung.

Аннотация

Am Beginn von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen macht sich oftmals ein «Rauschen» bemerkbar – manchmal als winziges, kaum wahrnehmbares Signal oder als Ahnung, manchmal bereits als ausgewachsenes Symptom. Der Erfolg einer Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob es gelingt, dieses Rauschen zu deuten und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
Martina Gross und Vera Popper zeigen auf, wie professionelle Helfer und Unterstützer Räume für das Erforschen dieses «Rauschens» aufbauen können. Sie bereisen dazu verschiedene Welten: In der Ich-Welt geht es vor allem um das Verstehen, in der Es-Welt um innere Bilder, in der Körper-Welt um unwillkürliche Prozesse des Organismus und in der universellen Welt um die Verbindungen in und mit der äußeren Welt.
In jeder Welt stehen drei Räume zur Verfügung: Im WissensRaum werden verschiedene Aspekte des hypnosystemischen Konzepts erläutert. Im ErlebnisRaum werden diese anhand von unterschiedlichen Methoden erfahrbar. Im BegegnungsRaum wird aufgezeigt, wie hypnosystemische Methoden in professionelle Kontexte von Psychotherapie, Coaching und Beratung übersetzt werden können.
Die vorgestellten Methoden werden in Form anschaulicher Skripte erklärt, ergänzendes Onlinematerial macht sie audiovisuell erfahrbar.