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"Ein hochkomischer und tiefgründiger, wilder und wichtiger Roman.“  Dagens Nyheter Ein verlassener Mann, der für das gebrochene Herz seiner Frau sein eigenes Herz opfern soll. Eine eigensinnige Nonne, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, alle verratenen Frauen zu rächen. Und eine Schriftstellerin mit Schreibblockade auf der Suche nach Sinn  – und einer guten Geschichte. In "Das neue Herz", in Schweden als „Post-metoo-Roman“ gefeiert, nimmt Lina Wolff das Patriarchat und den Feminismus gleichermaßen aufs Korn und stellt unsere Vorstellungen von Liebe und Macht, Schuld und Vergebung auf den Kopf.

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Sie heißen Victor, Benedikt und Korbinian. Sie leben in München. Mehr Gemeinsamkeiten haben sie nicht. Victor stammt aus Nigeria. Als Stürmer wird er für seine Tore gefeiert. – Benedikt spielt Tuba. Er hofft, bald von der Musik leben zu können. – Korbinian schreibt als Journalist für eine bessere Welt. Mit seiner Familie lebt er in einem bunten und begehrten Viertel. Dann kommen die Flüchtlinge, und die reiche Stadt empfängt sie mit offenen Armen. Was aber folgt auf die erste Willkommensbegeisterung? Der Ton wird rau. Benedikts Wohngemeinschaft bricht auseinander. Hält seine Beziehung? – Victor stolpert außerhalb des Spielfeldes durch die Widersprüche der deutschen Gesellschaft. – Korbinian kämpft um die linksliberale Deutungshoheit: Die Geflüchteten sind ein Glück für unser Land. Doch wie reagiert seine Frau, als neben dem Kinderladen ihrer Tochter Migranten untergebracht werden sollen? Schweikles Roman prüft die Nähte im Gewebe einer Metropole. Packend beschreibt er die Zerreißprobe während der sogenannten Flüchtlingskrise. Eine Art ›Blitzlichtroman‹ von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz.

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In einem Hörsaal des Brechtbaus der Universität Tübingen wird eine Studentin tot aufgefunden. Die Todesursache ist unklar, die Polizei tappt noch ein halbes Jahr danach im Dunkeln. In den Unterlagen der Toten findet sich eine rätselhafte Botschaft, die einerseits ihre Studieninteressen verrät, andererseits eine versteckte Drohung enthält. Durch Zufall fällt die Notiz Max Kersting, einem jungen Maler, in die Hände, den das Geheimnis und die Tote zu interessieren beginnen. Als auf ihn ein Anschlag verübt wird, beißt er sich erst recht an dem Fall fest. Was steckt hinter dem mysteriösen »Herbarium«, von dem da die Rede ist? Warum will man Kersting am Recherchieren hindern? Kommissar Neunzig nimmt den »Hobby-Detektiv« zunächst nicht ernst, da passiert ein neuer Mord: Im Parkhaus der Universität wird eine Professorin, Dozentin der toten Studentin, erschlagen aufgefunden. Gehören die beiden Fälle zusammen? Die Spuren, die Zeichen, die Kersting hartnäckig und erfindungsreich verfolgt, führen tief in die so gelehrte wie geschlossene Gesellschaft der schwäbischen Alma mater hinein – und weit über Tübingen hinaus nach Frankfurt und Konstanz.

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Eigentlich könnte alles gut sein zwischen Julia und Faizan. Seit einigen Wochen sind die beiden ein Liebespaar – wenn Faizan denn nur in diesem Land bleiben dürfte. Als Asylbewerber aus Pakistan sind seine Chancen auf ein Hierbleiben gleich null. Und so entschließt sich Julia, ihren Freund zu heiraten, obgleich sie eigentlich niemals und unter keinen Umständen jemals heiraten wollte. Doch wenn sie geglaubt hat, dass mit einer Ehe nun alles gut wird, hat sie sich geirrt. Beklemmend-spannend erzählt Joachim Zelter von der End- und Aussichtslosigkeit eines Asylverfahrens, wo auch eine Ehe kein hinreichender Grund mehr für irgendetwas ist. Sein Roman beschreibt einen kafkaesk-­kalten Kosmos akribischen Rechts, in dem die beteiligten Menschen – in einem endlosen Kraftakt – immer mehr an Autonomie und Substanz verlieren, bis kaum mehr etwas von ihnen übrig ist. Menschenwürde? Sie erweist sich in Zelters neuem Roman zunehmend als ­Konjunktiv.

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Andershimmel: ein anrührender, ein poetisch-sensibler Roman von starker erzählerischer Kraft, gleichsam ein schwäbisches Geschwister von Deborah Feldmans berühmt gewordenem Roman Unorthodox. Ein Roman über das Andere in uns – das andere Geschlecht, die anderen Heimaten, die anderen Religionen, die anderen Himmel. Welten prallen aufeinander – christliche und muslimische, amerikanische und deutsche, pietistische und weltliche, wissenschaftliche und spiritistische, und dabei geht es um Menschen in ihrem Ringen um Liebe und Verbundenheit, in ihrer Sehnsucht nach Erlösung.

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Auf einem Festival für Literatur und Musik begegnet Anne Sté­phane. Gerade ist ihr Debütroman erschienen. Aus ein paar Blicken und einem ersten Gespräch entwickelt sich ein Mailwechsel über Kreativität und Begehren, der zunehmend ins Erotische kippt. Stéphane, etablierter Sänger, trägt ihr eine heimliche Liebesgeschichte an. Anne zögert. In der Phantasie wirkt alles leicht, aber in der Realität gibt es ihren Mann, ihre Kinder, das ganze bürgerliche Leben. Anne verwirft das Manuskript, an dem sie gearbeitet hat, und beginnt ein neues. Sie schreibe, um etwas herauszufinden, sagt sie. Oder doch, um die Kontrolle über den Fortgang der Geschichte zu behalten? Plötzlich sieht sie sich um Jahre zurückversetzt, in eine Zwischenzeit noch voller Möglichkeiten. Scheinbar unverbunden stellen sich Erinnerungen an verschmähte oder verpasste Liebschaften ein – und zwischen sie drängt sich die erste Liebe mit ihrem verstörenden Ende. Im Ferienhaus ihrer Freundin in der Bretagne wartet Anne auf Stéphane. Und während sie am Ende der Welt nach einer Sprache sucht, mit der sich nicht nur ihr Leben zurechterzählen lässt, wird die Frage immer lauter, ob man etwas tatsächlich leben muss, damit es wahr wird.

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»Das Kind regt sich in ihr, als ob es auf sich aufmerksam machen wollte. Sie fühlt jetzt keine Wut und keinen Abscheu mehr, eher ein sonderbares Mitleid für das Kind, das nur noch seinen kalten, erstarrten Schatten umarmt. Es muss den entseelten, an ihn geschmiegten Körper seines Bruders spüren. Corinne legt die Hände behutsam auf den gedehnten Bauch. Es scheint, als würde sie zu dem einsamen Baby sprechen – aber in Wirklichkeit trauert sie, wie das Kind auf der anderen Seite der Scheidewand vielleicht auch.«
Ein Zwillingspaar, der eine groß und kräftig, der andere klein und zerbrechlich. Einem von ihnen ist es bestimmt, den anderen am Leben zu erhalten. Ein kleiner, sehr feiner, beinahe märchenhafter Roman über die Brüchigkeit des Lebens und die schmerzhafte Schönheit menschlicher Bindungen.
Ausgezeichnet mit dem Großen Leserpreis von Elle Québec, auf der Shortlist des Prix Ringuet. Trois. Revue d’écriture et d’érudition urteilte direkt nach dem Erscheinen 1998: »Diese Autorin beherrscht die Kunst, eine ganze Welt wie selbstverständlich zu erschaffen, obwohl nichts davon glaubwürdig wäre ohne ihren unvergleichlichen Stil.«

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Kolumbia päritolu nobelist Gabriel García Márquez (1928–2014) on nii meil kui ka mujal maailmas tuntust kogunud eeskätt maagilise realismi tippteosega „Sada aastat üksildust“, mis ilmus eesti keeles esimest korda 1975. aastal ja millest on hiljem tehtud arvukaid kordustrükke (tlk Aita Kurfeldt). Hinnatud ajakirjaniku ja prosaisti loominguline profiil oli aga mitmekülgsem kui ainult maagiline realism ja sedavõrd omanäoline, et temast sai juba eluajal ülemaailmne kirjandusikoon. García Márqueze fenomeni taga näeb Ruth Sepp käesoleva raamatu põhjalikus saatesõnas „kahe vastandliku suundumuse koosmõju: tema loomingus kohtuvad kunst ja rahvapärimus, XX sajandi avangardist lähtuvad kirjanduslikud uuendused ja autori sünnimaa kultuuripärandi külluslik koloriit, võimsad stereotüübid ning folkloorne maailmapilt“.
Lühiromaaniga „Väljakuulutatud mõrva kroonika“ naasis autor 1981. aastal pärast mõneajast pausi kirjandusellu ja see pikisilmi oodatud teos võitis kohe nii publiku kui ka kriitikute poolehoiu. Teos on García Márqueze nn pseudoajakirjandusliku stiili musternäide, tõestisündinud mõrvaloo juhtlõngu põimib salapärase asjaosalise subjektiivne, meenutuslik jutustamislaad.
Loomingu Raamatukogus on ilmunud ka Gabriel García Márqueze jutukogu „Kadunud aja meri“ (1980, nr 42–45, tlk Jüri Talvet) ja „Merehädalise jutustus“ (1991, nr 43, tlk Ruth Lias).

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Annie on parajasti vallaline, töötu ja omadega pisut puntras, kui sureb ootamatult ta isa. Maruvihane kasuema plaani peale puistata isa tuhk erilise tähenduseta paika, põgeneb Annie urniga. Hetke ajel otsustab ta selle viia ringreisile laevandusilmateate 31 merepiirkonda. Sest isa armastas laevandusilmateadet, kuigi veetis kogu elu sisemaal St Albansis.
Rännakul ümber Suurbritannia ranniku, otsides sobivaimat paika hüvastijätmiseks, kohtab Annie isevärki rahvast ja soojendab suhteid mitme tegelasega oma minevikust. Kui ta peab ühtaegu toime tulema leina ja keerukate suhetega perekonnas, hakkab Annie mõtlema, kas poleks aeg nii mõnigi eluotsus uuesti üle vaadata – sealhulgas lahkuminek endisest kallimast … Ehk pole ka uueks katseks liiga hilja?
Sue Tedderni „Annie Stanley, omadega merel“ on romaan armastusest, leinast ja täiel rinnal elamise tähtsusest. See tõestab, et sageli näitavad just kõige raskemad eluhetked kõige selgemalt, mis tegelikult loeb.

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Остросюжетный роман с элементами иронического детектива о нашем общем европейском будущем. Сюжет разворачивается в семидесятые годы XXI века. Главный герой, русскоязычный житель свободной Эстонии, заболевший еще в наши дни неизлечимой болезнью, не умер, а был погружен в сон группой талантливых ученых и через пятьдесят с лишком лет, когда заболевание научились лечить, очнулся и вернулся к нормальной жизни. К тому времени его младшему брату перевалило за девяносто, а главному герою, столетнему, была сохранена молодость. И естественно, он влюбился в юную деву. Но в стареющей и чрезвычайно толерантной Европе, чтобы обеспечить старцам пенсию, трудоспособной молодежи не хватало. И долгожителям самим приходилось платить за свое право на жизнь. И хоть братья имели солидный счет в банке, их средств могло и не хватить. Поэтому они и оказались на исторической родине. В путинской России, где престарелому вождю продлевали жизнь, заменяя отработанные органы, такого закона о плате за жизнь не ввели. Но и там спустя полвека копились свои проблемы, с которыми столкнулись герои романа. Большая часть их удивительных приключений связана с Евросоюзом, где люди давно путешествуют виртуально, где энергия поступает из глобальной системы, что базируется на Луне. Но при этом главной межнациональной валютой служит китайский хуань.