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Klima-Experten sind sich einig: Die Menschheit steht an einem Scheideweg. Entweder es gelingt in den nächsten Jahren eine grundlegende Transformation unserer Weise, den Planeten Erde zu bewohnen, oder wir steuern auf eine humanitäre Katastrophe zu. Wie können sich Christinnen und Christen aus ihrem Glauben heraus für eine solche Transformation einsetzen? Ausgehend von der ignatianischen Tradition lädt der Autor zu Haltungen und Handlungsansätzen ein, die zu einer engagierten Hoffnung motivieren.

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Maß und Mitte zu finden ist notwendig: global, um zu überleben, individuell, um glücklich leben zu können. Maß und Mitte, wie die Bibel sie sieht, hat jedoch nichts mit welt- und leibfeindlichen Engführungen zu tun. Vielmehr zeigt sie einen leidenschaftlich liebenden, maß-losen Gott, für Christen abzulesen an Leben und Verkündigung Jesu. Wie Menschen in dessen Nachfolge zur Balance und zum richtigen Leben finden können, führt Christoph Benke, ein Kenner der großen spirituellen Traditionen des Christentums, in ignatianischem Geist aus.

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Sexuell missbraucht: Zwar hat frau überlebt, aber sie ist im Innersten verletzt, immer wieder auch gelähmt und blockiert in Beziehungen. Oft weiß sie nicht, warum, oder sie weiß nicht, wie sie mit diesen Verletzungen leben und Beziehungen gestalten soll. Was hilft in dieser Situation, heil zu werden? Aus ihrer Lebensgeschichte heraus zeigt Elke Rüegger-Haller, wie es mit Hilfe ignatianischer Exerzitien gelingen kann, aufzustehen und zu heilen – frau muss selbst den Weg gehen, selbst aufstehen und selbst aktiv heilen. Das Buch erschließt biblische Geschichten für das Betrachten und gibt Anregungen für Betroffene und für jene, die sie begleiten.

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Am Ende eines Tages zurückblicken, innehalten und das Herz für das Wesentliche weiten: So kann eine tragende Nähe zwischen dem Alltag und den Vorstellungen Gottes von unserem Leben entstehen. Diese bewusste Übung – auch «Gebet der liebenden Aufmerksamkeit» genannt – ist eine Zeit der Freiheit. Sie dient dazu, Spielräume für die Bewusstwerdung und die Entwicklung geistlichen Wachstums zu schaffen und unseren Blick auf die eigene Lebenswirklichkeit zu schärfen.

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Grenzen erfahren, die eigenen wie die von Mitmenschen, kann bereichern und zu Grenzüberschreitungen und Neuaufbrüchen führen. Es kann aber auch mit Streit und Ohnmacht verbunden sein. Wo kommen Menschen in Grenzsituationen und wie weit trägt hier christliche Hoffnung? Wo führt angesichts der gesellschaftlichen, kirchlichen und persönlichen Krisen ein Weg zwischen Angst, Resignation und Illusion hindurch? Wie kann hier Hoffnung gelebt und Hoffnung gebend begleitet werden? Dazu bietet das Buch aus der geistlichen Tradition von Ignatius von Loyola und der Schwesterngemeinschaft der Helferinnen Einsichten, Anregungen und Übungen und greift dabei auf biblische, literarische und persönliche Erfahrungen zurück. So eröffnet es Möglichkeiten, Grenzen zu erkennen, die eigene Begrenztheit zu akzeptieren und konstruktiv damit umzugehen.

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Warum lässt ein gütiger und allmächtiger Gott zu, dass Menschen leiden? Können wir Leiden «bewältigen»? Und falls ja: «wie»? Warum werden Menschen böse? Wann ist ein Mensch schuldig? Wie kann man Schuld überwinden, von ihr frei werden? Kann der Blick auf das Kreuz Jesu helfen? Wie werden wir ganz und heil und frei? Erfahren die Opfer der Geschichte, all die unschuldig Ermordeten, am Ende Gerechtigkeit?
Um diese und ähnliche Fragen geht es in diesem Buch. Es will helfen, sich dem schwierigen Thema des Leidens zu nähern und mit ihm im Glauben umzugehen.
zur Reihe:
"Ignatianische Impulse", herausgegeben von Stefan Kiechle SJ, Willi Lambert SJ und Martin Müller SJ, Band 47

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Auch wenn dies keineswegs immer so wahrgenommen wird: Single-Sein ist eine normale, gute und vollwertige Lebensform. Mit dieser Grundausrichtung legt Hildegard Aepli ein besonderes Augenmerk auf die Frage, inwiefern es erfülltes Leben mit unerfüllten Wünschen gibt. Die Reflexionen sind dabei stets rückgekoppelt an ihre persönlichen Erfahrungen. Der Band bietet Anregungen und Impulse sowie viele Übungen, welche die ignatianische Perspektive von Anfang an mit einbeziehen.

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Wie geht eine Frau, die den Auftrag erhalten hat, den weiblichen Jesuitenorden zu gründen, den Exerzitienweg? Im Zentrum der Erfahrungen von Mary Ward stehen weder Höllenangst noch Gottesfurcht, sondern die Freude an und Liebe zu Gott. Sie will Menschen, die Gott suchen, zuerst «das Bessere» geben, weil daraus der Wunsch erwächst, gut zu sein und Gutes zu tun. Sie versteht den Willen Gottes vor allem als Tätigkeitswort: erkennen und tun, was Gott getan haben will. Ein lebendiges, unmittelbar aus ihren Exerzitienerfahrungen entstandenes Zeugnis, das dazu ermutigt: Geh deinen eigenen Weg!

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Welches gute Wort hilft einer Frau weiter, deren Mann nach vielen gemeinsamen Jahren gestorben ist? Was tröstet einen Kranken, der eine schlimme Diagnose erhalten hat? In solchen Situationen ist es nicht leicht, den richtigen Ton zu treffen, ohne in irgendwelche Floskeln zu verfallen.
Philipp Müller fragt, was bei der Kunst zu trösten hilfreich ist und was nicht. Auf dem Hintergrund der jüdisch-christlichen Tradition geht es ebenso um die Frage, was es mit dem Trost auf sich hat, den der «Tröster-Gott» schenkt, und wie dies mit menschlichen Trostbemühungen zusammenhängt. In ignatianischer Perspektive sind die Empfindungen von Trost und Trostlosigkeit ein Kompass bei Entscheidungen und in der Lebensgestaltung.

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"Grüßt einander mit einem heiligen Kuss" konnte der Apostel Paulus sagen und Papst Franziskus spricht von der «Revolution der zärtlichen Liebe».
Doch ist solch eine unvoreingenommene, offene Begegnung (besonders in der Seelsorge) nach der Missbrauchsdebatte noch möglich? Hermann Kügler greift Fragen auf, die sich daraus neu stellen: für zölibatäre Priester und Ordensmänner genauso wie für Menschen, die in einer Beziehung leben und deren Alltag zahlreiche Begegnungen mit sich bringt, so in Vereinen und Schulen.